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Funde aus der Jungsteinzeit (5000 v. Chr.) sowie Reste römischer Villen und Gutshöfe (200 n. Chr.) sind Zeugen einer frühen Besiedlung.

Glattbach, eine Flurbezeichnung, wurde um 700 n. Chr.unter den Franken oder Karolingern zum Dorfnamen.

1023

Erste urkundliche Erwähnung der "Villa Gladebach", einem fränkischen Herrenhof, in einer Urkunde des Bistum Speyer 

1293

Kleinglattbach wird urkundlich "Wüstenglattbach" genannt, da der Ort durch Kriege, Seuchen usw. "wüst gefallen" war 

1356

Graf Heinrich von Vaihingen vermacht das Gut an Graf Eberhard II von Württemberg

1461

Graf Eberhard im Bart, der erste Herzog von Württemberg und Teck, verleiht Klaus Fladt aus Wüstenglappach zum Erblehen den sogenannten "Drittelshof" samt Schäferei.      
                     

Drittelshof: Pflicht 1/3 aller Früchte ausgedroschen und unentgeltlich an die Kellerei in Vaihingen zu liefern - Drittelsgebühr an den "Staat"

1561

Herzog Christoph von Württemberg vergibt den Herzoglichen Schaf- und Drittelshof in Erblehen an Anton Schneider aus Neckarweihingen und Lorenz Röder aus Glappach 

1704

Johannes Pflugfelder aus Kornwestheim wird Eigentümer einer Hälfte des Drittelshofes 

1715

Marcus Tobias Freiherr Neubronn von Eisenburg, ein Ulmer Patrizier, erwirbt die andere Hälfte des Drittelhofes 

1863

Konstantin Franz Justus Freiherr von Neurath, württembergischer  Staatsminister und Geheimratspräsident, gelingt es das gesamte Gut zu erwerben

1951

Ernst Freiherr von Neurath verkauft das Hofgut Kleinglattbach an Richard Hehr, Hofgut Steinbachhof

1956

Bonno Johannes Sanders und Gretel Sanders, geb. Hehr, nehmen das Hofgut in Eigenbewirtschaftung

heute

Bewirtschaftung durch Maaike Sanders-Groeneveld und Derk J. Groeneveld(-Coldemüntje) mit Sohn Richard-Elsen

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